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Welche Daten werden verarbeitet und wie wähle ich den passenden Reporting-Modus?

Wie detailliert Sie Ergebnisse sehen, entscheiden Sie selbst – am besten vor der ersten Kampagne.

Phishing-Simulationen erzeugen naturgemäß Informationen über einzelne Mitarbeitende. Wie viel davon in Ihrer Auswertung sichtbar wird, legen Sie über den Reporting-Modus fest. Sie finden ihn unter Einstellungen → Allgemein und können ihn jederzeit ändern.

Dieser Artikel richtet sich an alle, die Ihr reteach-Konto verwalten – idealerweise gemeinsam mit den Personen, die bei Ihnen für Datenschutz zuständig sind.

Was unterscheidet die beiden Modi?

Modus Was Sie in der Auswertung sehen
Aggregiert Ergebnisse auf Unternehmens- und Abteilungsebene: Klickraten, Zustellstatistiken, Risikoverteilung und Entwicklungen im Zeitverlauf. Einzelne Personen bleiben anonym.
Individuell Zusätzlich die Ergebnisse einzelner Mitarbeitender: wer wann geklickt hat, das persönliche Risiko und eine Übersicht der Personen mit dem höchsten Risiko.

Welcher Modus ist voreingestellt?

Neue Konten starten im Modus Individuell. Möchten Sie ausschließlich auf Abteilungsebene auswerten, stellen Sie den Modus um, bevor die erste Kampagne versendet wird.

Ein späterer Wechsel blendet individuelle Ergebnisse in der Oberfläche aus. Bereits erhobene Daten werden dadurch aber nicht gelöscht – deshalb lohnt es sich, die Entscheidung früh zu treffen.

💡 Der aggregierte Modus erleichtert die interne Abstimmung. Viele Unternehmen wählen ihn bewusst, damit Simulationen als Standortbestimmung für die gesamte Organisation verstanden werden und nicht als Bewertung Einzelner. Erfahrungsgemäß ist das auch der schnellere Weg zu einer Einigung mit dem Betriebsrat.

Brauche ich eine Einwilligung oder eine Betriebsvereinbarung?

Das hängt von Ihrem Unternehmen ab und ist eine organisatorische Frage, die außerhalb des Tools geklärt wird. Der Phishing Simulator fragt keine Einwilligung ab und prüft keine Betriebsvereinbarung – er hindert Sie also technisch an nichts.

Ob Sie eine Betriebsvereinbarung, eine Datenschutz-Folgenabschätzung oder eine Information an die Belegschaft benötigen, sollten Sie vor dem Start klären. Wir empfehlen, den Betriebsrat frühzeitig einzubinden.

Welche Daten werden verarbeitet?

Für den Versand geben wir folgende Angaben aus Ihrem reteach-Konto an unseren Versandpartner weiter:

  • E-Mail-Adresse
  • Vor- und Nachname
  • Abteilung
  • Ihre eigene Personalnummer oder Kennung, sofern in reteach hinterlegt

Zu jeder Simulation wird zusätzlich festgehalten, ob die E-Mail zugestellt werden konnte, ob und wann jemand auf den Link geklickt hat, und welche Risikobewertung sich daraus ergibt.

Nicht erfasst werden Inhalte von E-Mails oder Postfächern, Passwörter und Zugangsdaten oder das allgemeine Surfverhalten. Mitarbeitende werden zu keinem Zeitpunkt zur Eingabe eines Passworts aufgefordert.

Stehen Namen in den Links der Simulations-Mails?

Nein. Die Links enthalten nur eine zufällig erzeugte Kennung, die außerhalb des Phishing Simulators keine Bedeutung hat. Namen und E-Mail-Adressen tauchen weder in der Adresszeile noch im Browserverlauf auf.

Wie werden Daten wieder gelöscht?

Löschen Sie eine Person in reteach, wird der zugehörige Eintrag im Phishing Simulator bei der nächsten Synchronisierung automatisch entfernt – ebenso beim Versandpartner. Bereits erstellte Kampagnenstatistiken bleiben bestehen, da es sich dabei um reine Zählwerte ohne Personenbezug handelt.

Möchten Sie jemanden nur von Simulationen ausnehmen, ohne die Person zu löschen:

  • Einzelne Mitarbeitende: Setzen Sie den Eintrag unter Empfänger auf inaktiv. Die Person erhält keine weiteren Simulationen, die bisherige Historie bleibt erhalten.
  • Eine ganze Abteilung: Setzen Sie die Abteilung auf inaktiv.