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Die Simulationen kommen nicht an oder werden als gefährlich markiert – was kann ich tun?

Die häufigsten Ursachen und wie Sie sie beheben – suchen Sie einfach Ihr Symptom in der Liste.

Wenn Simulationen trotz eingerichteter Freigabe gefiltert oder markiert werden, liegt es meist an einer von wenigen typischen Ursachen. Diese Übersicht führt Sie gezielt zur passenden Lösung.

💡 Testen Sie nach jeder Änderung klein. Senden Sie eine Testkampagne an ein oder zwei Postfächer statt an die ganze Belegschaft. Freigaben brauchen manchmal etwas Feinschliff – und einige Änderungen wirken erst nach einigen Minuten.

Outlook zeigt „Unverified“ oder ein Fragezeichen neben dem Absender

Warum das passiert: Dieser Hinweis stammt aus der Absenderprüfung, nicht aus dem Spamfilter. Die Freigabe der Zustellung allein behebt ihn deshalb nicht.

Was hilft: Legen Sie den zweiten Eintrag unter Spoofed senders an – Schritt 2 der Microsoft-365-Anleitung. Achten Sie darauf, dass Action auf Allow steht und dass Sie sowohl einen External- als auch einen Internal-Eintrag angelegt haben.

Der Hinweis bleibt, obwohl der Eintrag angelegt ist

Gehen Sie diese Punkte der Reihe nach durch:

  • Warten Sie etwa 30 Minuten – Änderungen greifen nicht sofort – und testen Sie dann erneut.
  • Steht Action wirklich auf Allow und nicht auf Block?
  • Sind beide Varianten angelegt, Internal und External?
  • Läuft Ihre E-Mail über einen vorgeschalteten Dienst? Dann sieht Microsoft nicht, woher die Nachricht ursprünglich kommt. Aktivieren Sie in diesem Fall Enhanced Filtering for Connectors.
  • Prüfen Sie das Ergebnis in der echten Umgebung Ihrer Empfänger – manche Outlook-Versionen zeigen vereinzelt weiterhin einen Hinweis an.

Die E-Mails landen im Junk- oder Spam-Ordner

In Microsoft 365: Prüfen Sie, ob unter Phishing simulation sowohl die Domain als auch beide IP-Adressen eingetragen sind – Microsoft benötigt beides. Hilft das nicht, ergänzen Sie zusätzlich die Freigabe über den Header X-PhishingTackle.

In Google Workspace: Vermutlich fehlt der Eintrag in der Email allowlist. Führen Sie Weg A, Teil 1 der Google-Workspace-Anleitung aus.

Gmail zeigt ein rotes oder gelbes Warnbanner

Warum das passiert: Die Nachrichten dürfen den Spamfilter passieren, aber Gmail bewertet die Herkunft weiterhin als unbekannt.

Was hilft: Richten Sie das Inbound gateway mit unseren IP-Adressen ein – Weg A, Teil 2 der Google-Workspace-Anleitung. Denken Sie an die zufällige Zeichenfolge im Header-Feld.

Microsoft blockiert die E-Mails trotz aller Freigaben

Warum das passiert: Microsofts Schutzmechanismus Secure by default lässt bei Nachrichten, die als Schadsoftware oder als besonders eindeutiges Phishing eingestuft werden, grundsätzlich keine Ausnahme zu – unabhängig von Ihren Freigaben.

Was hilft: Das lässt sich nicht umgehen. Melden Sie sich bei support@reteach.com: Da wir die Szenarien auswählen, können wir einschätzen, ob ein bestimmtes Szenario in diese Kategorie fällt.

Der SPF-Eintrag meldet „too many DNS lookups“

Warum das passiert: Ihr SPF-Eintrag überschreitet durch die Ergänzung das Limit von zehn Abfragen.

Was hilft: Tragen Sie statt des Verweises die IP-Adressen direkt ein:

v=spf1 include:_spf.google.com ip4:52.56.150.127 ip4:35.177.22.237 ~all

Es kommt gar nichts an

Prüfen Sie diese Punkte:

  • Senden Sie eine Testkampagne an ein Postfach, auf das Sie Zugriff haben, und sehen Sie in Junk-Ordner und Quarantäne nach.
  • In Microsoft 365 lohnt ein Blick in die Quarantäne und in den Message Trace.
  • Stimmen die Empfängeradressen, und wurde die Kampagne tatsächlich versendet?
  • Steht die Absender-Domain wirklich als tacklephishing.com im System? Die beiden Wörter werden leicht vertauscht.

Die Klickrate ist auffällig hoch

Warum das passiert: Viele Sicherheitslösungen öffnen Links in eingehenden E-Mails automatisch, um sie zu prüfen. Das kann als Klick gezählt werden, obwohl niemand die Nachricht geöffnet hat.

Was hilft: Wir filtern die bekannten automatischen Prüfungen bereits heraus, können aber nicht alle erfassen. Melden Sie sich mit dem Namen der Kampagne bei support@reteach.com – wir prüfen die Zustelldaten gemeinsam mit Ihnen.

Es sind weniger Empfänger als erwartet

Warum das passiert: Ihr Konto ist mit einer einzigen E-Mail-Domain eingerichtet. Mitarbeitende mit einer anderen Adresse erhalten keine Simulationen.

Was hilft: Mehr dazu im Artikel Woher kommen die Empfänger und Abteilungen im Phishing Simulator? Wenn die Zahlen danach immer noch nicht passen, melden Sie sich gern bei uns.

Sie kommen nicht weiter?

Schreiben Sie uns an support@reteach.com. Hilfreich für uns sind: Ihre E-Mail-Plattform, die bereits durchgeführten Schritte und – falls möglich – der Nachrichten-Header einer Test-E-Mail. Damit finden wir die Ursache meist schnell.