Der reteach Phishing Simulator im Überblick
Wie der Phishing Simulator aufgebaut ist, welche Bereiche es gibt und wo Sie welche Informationen finden – Ihr Einstieg in die Phishing Awareness mit reteach.
Mit dem Phishing Simulator versenden Sie realistische Phishing-Simulationen an Ihre Mitarbeitenden, klären im Moment des Klicks auf und behalten die Entwicklung über aussagekräftige Auswertungen im Blick. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die Oberfläche und die wichtigsten Bereiche, damit Sie sich von Anfang an zurechtfinden.

Bevor Sie starten
Drei Dinge sollten Sie einmalig erledigen, bevor die erste Kampagne läuft:
- Simulationen bei Ihrer E-Mail-Sicherheit anmelden. Phishing-Simulationen sehen absichtlich aus wie echte Angriffe – Ihr Spamfilter hält sie deshalb zuverlässig auf. Ihre IT gibt sie einmalig frei, das dauert rund 15 Minuten.
- Reporting-Modus entscheiden. Ob Sie bis zur einzelnen Person auswerten oder nur auf Abteilungsebene, klären Sie am besten, solange noch keine Ergebnisse vorliegen.
- Das Programm intern ankündigen und Ihren Helpdesk briefen.
Die Navigation im Überblick
Auf der linken Seite finden Sie die Hauptnavigation des Phishing Simulators:
- Dashboard – die Gesamtübersicht Ihrer Phishing-Performance auf einen Blick.
- Empfänger – Ihre Mitarbeitenden, unterteilt in Einzelpersonen und Abteilungen. Beide Listen kommen automatisch aus Ihrem reteach-Konto – Sie pflegen Ihre Mitarbeitenden also weiterhin nur an einer Stelle.
- Kampagnen – alle Phishing-Simulationen mit Klickrate, Risikostufe und Versandwellen.
- Einstellungen – Kampagnen-Frequenz, Reporting-Modus und die Landingpage.
- Compliance – Nachweise und Dokumentation für Ihre Compliance-Anforderungen.
Über das Menü unten links (Ihr Name) erreichen Sie außerdem die Kontoinformationen, den Wechsel des Kontos und die Abmeldung.
Das Dashboard
Das Dashboard fasst die wichtigsten Kennzahlen zusammen:
- Gesendete Mails der letzten 30 Tage und Anzahl der aktiven Mitarbeitenden,
- die Klickrate der letzten Wochen, die Gesamt-Klickrate sowie der Benchmark-Vergleich mit dem Durchschnitt aller Kunden,
- den Verlauf der Klickrate im Zeitverlauf, filterbar nach Zeitraum und Abteilung,
- die aktuell aktiven Kampagnen und die Bereiche mit erhöhtem Risiko.
Was läuft automatisch?
Der Phishing Simulator ist so gebaut, dass er ohne laufende Betreuung funktioniert:
- Kampagnen werden automatisch geplant und versendet – als wiederkehrende Wellen, alle 14 oder alle 30 Tage. Ein manuelles „Jetzt senden“ gibt es bewusst nicht.
- Die Szenarien wählt reteach aus und hält sie aktuell. Über die Vorschau können Sie jede E-Mail vorab ansehen.
- Die Ergebnisse berechnen sich von selbst, inklusive aller Risikostufen.
Risikostufen verstehen
An vielen Stellen sehen Sie eine farbliche Risikostufe. Sie ist immer ein Vergleichswert und zeigt, wie sich ein Ergebnis zu Ihrer bisherigen Entwicklung verhält:
- Niedrig – unauffällig im Vergleich zu Ihren bisherigen Ergebnissen.
- Mittel – im Bereich Ihrer bisherigen Ergebnisse.
- Hoch – deutlich über Ihren bisherigen Ergebnissen.
- Unbekannt – es liegt noch keine abgeschlossene Kampagne vor.
Bei Empfängern und Abteilungen ist eine hohe Stufe ein Hinweis auf Schulungsbedarf. Bei Kampagnen bedeutet sie dagegen vor allem, dass dieses Szenario besonders überzeugend war – das kann durchaus gewollt sein.
Aggregiertes oder individuelles Reporting
Ein zentrales Konzept des Phishing Simulators ist der Reporting-Modus, den Sie unter Einstellungen → Allgemein festlegen:
- Aggregiert: Auswertung nur auf Unternehmens- und Abteilungsebene, ohne einzelne Personen offenzulegen – datenschutzfreundlich und ohne jemanden bloßzustellen.
- Individuell: Auswertung bis hinunter zu einzelnen Empfangenden, etwa für gezielte Nachschulungen.
Neue Konten starten im Modus Individuell. Möchten Sie ausschließlich auf Abteilungsebene auswerten, stellen Sie den Modus um, bevor die erste Kampagne versendet wird. Ein späterer Wechsel blendet individuelle Ergebnisse zwar aus, löscht die bereits erhobenen Daten aber nicht.